Besuch des Kindermusicals "Samy und das Weihnachtswunder"

Weihnachten, sagt man, ist das Fest der Liebe. Doch bei all dem Trubel, dem Run auf die Geschenke und dem damit verbundenen "Weihnachtsstress" vergessen wir oft, warum wir dieses Fest eigentlich feiern: Gott hat uns seinen Sohn geschickt, weil er mit uns Menschen einen Neuanfang machen wollte. Sein Sohn Jesus wird unter menschenunwürdigen Bedingungen in Bethlehem in einem Stall geboren. So macht sich Gott ganz klein, um uns Menschen ganz nahe zu kommen.

Dieser Stall ist das Zuhause von Samys Schafherde. Weil Samy das einzige schwarze Schaf in der Herde ist, wird er von den weißen ausgegrenzt und gemobbt; ein trauriges, einsames Leben.

Als der Stall eines Tages für die Geburt des Jesuskindes gebraucht wird, dessen Eltern auf Wanderschaft waren und keine geeignete Unterkunft gefunden hatten, sollen die Tiere ihr Zuhause verlassen. Nachdem Jesus zur Welt gekommen ist, verwandelt sich der Stall in einen wahren Wallfahrtsort, von überall her kommen Menschen, um den neuen Erdenbürger zu sehen und zu feiern. Auch die Tiere sind in heller Aufregung und kehren zurück.

Maria bittet die Tiere noch einmal, den Stall zu räumen, damit die kleine Familie ein wenig zur Ruhe kommt, doch Samy bleibt zurück. Als die Eltern eingeschlafen sind, bemerkt Samy, das das kleine Jesuskind friert. Er schleicht sich liebevoll zum Kind, um es mit seinem Fell und seinem Atem zu wärmen.

So wird das ausgestoßene schwarze Schäfchen Samy zum Helden dieser Weihnachtsgeschichte. Und seitdem, sagt man, hat auch Jesus ein ganz besonderes Herz für schwarze Schafe.

Dieses Kindermusical aus der Feder von Helmut Jost erzählt die Weihnachtsgeschichte einmal anders. Mehr als 600 Besucher sahen sich die beiden gelungenen Vorstellungen am Wochenende in Leezdorf an und waren begeistert von dem bunten Bühnenbild als perfekte Kulisse, den vielen Liedern und den jungen Akteuren des neuapostolischen Kirchenbezirks Emden/Ostfriesland.

Viele ehrenamtliche Helfer haben das Projekt seit Januar begleitet und angeleitet. So haben etwa die Seniorinnen und Senioren des Pflegezentrums Esens dafür gesorgt, dass die phantasievoll genähten Kostüme mit bunten Pompons bestückt werden konnten.

Anstelle von Eintrittsgeldern wurden Spenden erbeten, über die sich der Elternverein für krebskranke Kinder und ihre Familien in Ostfriesland und Umgebung e.V. nun freuen kann.

 

 

 

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